Mai
03

Farbtheorie – Lichtfarbe im Wellenmodell

Wir Mediengestalter legen ganz besonderen Wert auf Farbe. Dabei sprechen wir nicht nur über die Bedeutung einzelner Farben, wie der Harmonie des beruhigenden Grüns. Besonders die Physik interessiert uns Auszubildende.

Licht- und Körperfarben sollten wir unterscheiden können. Die Begriffe additiv und subtraktiv wollen erklärt werden. Wo entsteht Farbe? Warum wird eine Farbe »kälter«, je »wärmer« sie wird? Was versteht man unter »autotypischer Farbmischung«? Und was sind »schmutzige Farben«?

In unserem mehrteiligen Blog-Tutorial zur Farbtheorie erfahrt ihr, was für das Verständnis von Farben in der Mediengestaltung wichtig ist. Im ersten Artikel gibt’s Infos zur Lichtfarbe.

Auf Farbenjagd im Hamburger Hafen: Wie kommt das Blau des Sommerhimmels zustande?

Auf Farbenjagd im Hamburger Hafen: Wie kommt das Blau des Sommerhimmels zustande?

Das sichtbare Spektrum

Lichtfarbe ist das farbige Auftreten eines Lichtstrahls. Das Licht besteht aus elektromagnetischen Schwingungen. Diese erzeugen das sogenannte »sichtbare Spektrum«: Die unterschiedlichen Wellenlängen bestimmen, in welchen Farben wir das Licht wahrnehmen.

Macht euch da bewusst, dass die Physik zwar vom »sichtbaren Spektrum« spricht, aber nur die für das menschliche Auge wahrnehmbaren Spektralfarben meint. Ihr findet sie in einem Bereich zwischen ca. 380 Nanometern (violett-blau) und ca. 780 Nanometern (rot). Ganz schön egoistisch …

 

Die lieben Tiere

Insekten, Fische, Reptilien und Vögel nehmen andere bzw. mehr Farben wahr als wir Humanoiden. Diese Farben sind im sichtbaren Spektrum nicht enthalten. Eure vom Raubtier abstammenden Haustiere Katze und Hund sehen wie ihre wilden Verwandten weniger Farben als wir. Ihr Farbspektrum ist also kleiner als unseres. Die flinke Miez zum Beispiel sieht Rottöne als Dunkelgrau. Dieses Individuum hier wird also meinen, ihre weihnachtsmännische Beute sei genauso gefärbt wie sie: schwarz-weiß.

Das ist Katze Chi. Chi denkt, der Weihnachtsmann sei schwarz. Dabei ist er rot. Oder?

Das ist Katze Chi. Chi denkt, der Weihnachtsmann sei schwarz. Dabei ist er rot. Oder?

Für die Katze stimmt das ja auch. Für uns Menschen, die wir rote Farbe wahrnehmen können, weniger. Signalgelbe Warnstreifen von Wespe und Hornisse erkennt die Katze dagegen übrigens ziemlich gut. Eigentlich. Wer trotzdem auf das fies stechende Insekt einschlägt und erst dann wirklich hinguckt, was da eigentlich im Pfötchen hängt, ist echt selber schuld. >.>

Huftiere wie Pferde und Kühe sind nahezu farbenblind. Ihre Welt ist langweilig grau. Für ein Fluchttier ist diese Tristheit gar nicht schlimm. Viel mehr rettet sie das eigene Leben. Farbenblinde Wesen nehmen Bewegungen nämlich viel schneller wahr. Sie werden nicht vom bunten Zeug abgelenkt, das überall herumliegt, -rennt und -fliegt. Das hilft ihnen, Räuber frühzeitig zu entdecken. Wer viel Buntes sieht, lässt in Feindesland also eher sein Leben. Verlassen wir die lustige Tierparade und kommen zum Thema zurück:

 

Licht = Helligkeit? Nein!

Das weiter oben beschriebene »sichtbare Spektrum« können weder Mensch noch Tier wahrnehmen. Es wird erst durch’s Auftreffen der elektromagnetischen Schwingungen auf einen oder Hindurchfiltern durch einen Körper sichtbar. Anders ausgedrückt: Am Tag ist’s nicht hell, weil die Sonne Licht in die Welt schickt. Helligkeit entsteht erst durch das Reflektieren und Absorbieren des Lichts durch Hindernisse.

Strahlt eine Lichtquelle in einen Bereich ohne Körper, ist das Licht nicht sichtbar. Zum Beispiel schickt die Sonne Lichtwellen ins Weltall. Da dort keine Möglichkeit zur Reflexion besteht, denn es ist keine Materie zum filtern und reflektieren vorhanden, ist’s halt zappenduster. Trifft das Licht der Sonne auf einen Körper wie den Mond, reflektiert der die Lichtwellen aufgrund seiner physischen Beschaffenheit. So erscheint er uns als heller Körper.

Die Erde funktioniert als Beispiel nicht, da sie eine Atmosphäre besitzt, in der kleinste Teilchen das Licht reflektieren und filtern. Dadurch entstehen beispielsweise der blaue Himmel oder das Rot des Sonnenuntergangs. Letzteres kommt zustande, weil das Licht der Sonne kurz vor dem Verschwinden einen seeehr langen Weg durch die Atmosphäre zurücklegt. Je länger der ist, desto mehr Lichtwellen werden herausgefiltert. Am Ende sind nur noch die rötlichen langen Lichtwellen übrig. Merke: Je mehr Dreck in der Luft, desto romantischer der Sonnenuntergang.

Romantisch und echt dreckig: ein feuerroter Sonnenuntergang an der Elbe.

Romantisch und echt dreckig: ein feuerroter Sonnenuntergang an der Elbe.

Wie werden Lichtfarben sichtbar?

Um die Farben im weißen Licht sichtbar zu machen, benötigen wir also einen Körper mit Filter- oder Ablenkungsfähigkeit. Das klassische Beispiel ist das Prisma. Diesen durchsichtigen Gegenstand kennt ihr vielleicht noch aus dem Physikunterricht.

Schicken wir Tageslicht durch das Prisma, durchlaufen die einzelnen Wellenlängen des Spektrums den Gegenstand auf unterschiedlichen Wegen. So werden sie verschieden stark abgelenkt. Am anderen Ende des Prismas treten sie dadurch in jeweils anderen Winkeln wieder aus: Die einzelnen Lichtwellen, die alle zusammen aufs Prisma fallen, werden aufgesplittet und abgelenkt. Dadurch wird ihre farbige Eigenschaft sichtbar. Hinter unserem Prisma erscheint das Spektrum vom kurzwelligen Violett und Blau über Cyan, Grün, Gelb, Orange und Rot.

Das sichtbare Spektrum

Das sichtbare Spektrum

Merke: Die Farben, aus denen sich Licht zusammensetzt, sind »nur« Blau, Grün und Rot. Die Abkürzung dieser Primärfarben dürfte euch bereits in Grafikprogrammen begegnet sein: RGB.

Alle anderen Farben, wie beispielsweise Cyan, sind Sekundärfarben des additiven Farbsegments. Sie entstehen durch die Mischung der drei Primärfarben, sind also nicht primär im Licht enthalten.

 

Immer Ärger mit Magenta …

Als weitere Besonderheit legen wir euch die Mischfarbe Magenta ans Herz. Seht euch das Spektrum oben genauer an. Wo findet ihr dort Magenta?

Richtig: Diese schreiende pink-violett-artige Mädchenfarbe ist im Spektrum nicht enthalten! Dem Himmel sei dank! -^^- Nur, wie kann das sein? Schließlich mischt sich Magenta aus Blau und Rot, die man im Spektrum findet.

Die Antwort ist simpel: Rot taucht dank seiner ausgedehnten Wellenlängen ganz am Ende des Spektrums auf. Von da geht es in das fürs menschliche Auge unsichtbare Infrarot über. Ganz am anderen Ende findet ihr Blau mit seinen kurzen Wellenlängen, das in Violett und Ultraviolett überläuft. Da Rot und Blau stark unterschiedliche Wellenlängen haben, finden sie im sichtbaren Spektrum nicht zusammen und können sich nicht zu Magenta mischen.

Eine Möglichkeit, Magenta in den natürlich vorkommenden Lichtfarben sichtbar zu machen, besteht in der Verwendung eines Filters. Mit diesem filtern wir das mittelwellige Grün heraus und erhalten magentafarbenes Licht. Yay! \o/

Additive Farbmischung: Rot und Blau ergeben Magenta

Lichtfarben sind additive Farben

Lichtfarben werden auch »additive Farben« genannt. Warum das nun wieder? Wir erläutern es euch am Beispiel des guten alten Röhrenmonitors. Kennt der eine oder andere vielleicht noch: Das ist dieses nostalgische, irrsinnig sperrige Elektrogerät aus Omas Wohnzimmer. Hat man früher als Bildschirm oder TV-Gerät benutzt.

Der Bildschirm des Röhrenmonitors besteht aus vielen kleinen farbigen Lichtpunkten. Schaut mal durch eine Lupe drauf. Macht ihr das, werden diese Punkte sichtbar. Wenn der Bildschirm ein weißes Bild erzeugt, könnt ihr rot, grün und blau strahlende Lichtpunkte erkennen.

Sind also alle drei Primärfarben des Spektrums, also Rot, Grün und Blau, in dem ausgesendeten Licht enthalten, wird es weiß. Die Farben »addieren« sich also zu Weiß. So kommt der Begriff »additive Farbmischung« zustande. Umgekehrt subtrahieren sie sich zu schwarz. Je weniger strahlende RGB-Lichtwellen im Licht enthalten sind, desto dunkler wird es. Klar, schließlich ist es ohne Licht völlig dunkel. :D

Die additive Farbmischung: Rot + Grün + Blau = Weiß

Monochromatisches Licht

Jetzt wird’s klugs**eißerisch: Licht, das auf einer einzigen Wellenlänge liegt und folglich eine einzige Farbe sichtbar macht, nennt man »monochromatisches Licht«. Das Wort »monochromatisch« ist griechisch und bedeutet »eine Farbe«.

Das wichtigste Erscheinungsmerkmal von monochromatischem Licht ist: Es existiert nicht. Hah! Licht auf einer exakten Wellenlänge gibt es weder in der Natur, noch sind wir dazu in der Lage, es künstlich herzustellen. Ganz toll. Klasse. Wir reden hier über Dinge, die es nicht gibt. Naja, immerhin können wir uns an die Monochromatie annähern.

Möglichstes monochromatisches Licht erzeugen wir mittels eines Prismas (mal wieder), eines optischen Filters oder eines Beugungsgitters – den so genannten Monochromatoren. Verwendung findet diese Lichtform beispielsweise beim Röntgen. Ist also nicht wirklich existent, wird aber verwendet. Das verstehe mal einer … >.>

Warum müssen wir von Lichtfarben wissen?

Lichtfarben sind ein  ziemlich spannendes Thema. In der Berufsschule gönnt man dem  geneigten Mediengestalter nur einen winzigen Einblick in die wunderbare Welt der Lichtfarben. Weil man es »wissen muss«. Eigentlich ist’s mit den Farben eine interessante Angelegenheit. Vertieft euch unbedingt in das Thema! Ihr werdet es nicht bereuen. ;-)

Außerdem: Da wir an einem Bildschirm arbeiten und Internetseiten oder Apps gestalten, sollten wir auch Kenntnisse über die Farbdarstellung besitzen. Das hilft uns und euch dabei zu verstehen, dass Farben, wie wir sie am Bildschirm sehen, immer anders wirken als später im Druck. Denn beim Drucken wird eine andere Art der Farbmischung verwendet. Auch, dass eine Farbe an jedem Bildschirm anders erscheint und die Annäherung an Druckfarben dadurch erschwert wird, könnt ihr nun nachvollziehen.

Weitere Anwendungsbereiche der additiven Farbmischung bzw. Einsatzgebiete von Lichtfarben sind Fernsehgeräte und Digitalkameras. Und weil die Technik der Natur immer um einiges voraus sein will, finden wir bei den LCD-Fernsehern einer recht bekannten Marke nicht nur die Primärfarben Rot, Grün und Blau. Bei diesen Geräten mischen die Hersteller eine weitere (sekundäre) Farbe hinzu: Yellow alias Gelb. Dieses RGBY-System soll die Wiedergabe von gelbhaltigen Farbtönen erleichtern. Deren Darstellung ist am TV-Gerät nämlich etwas kritisch. Hilft uns bei der Vermittlung der Lichtfarb-Regeln allerdings nicht weiter. Gelb ist keine Primärfarbe und Punkt!

Ein kleines additives Farbmischungsbeispiel:

Rot + Grün = Gelb:

Die additive Farbmischung: Rot + Grün = Gelb

Blau + Grün = Cyan:

Additive Farbmischung: Blau + Grün = Cyan

Rot + Blau = Magenta (im Spektrum nicht abbildbar!):

Additive Farbmischung: Rot und Blau ergeben Magenta

Rot + Grün + Blau = Weiß:

Die additive Farbmischung: Rot + Grün + Blau = Weiß

Mai
02

Die neue Facebook-Chronik: Game over or continue_?

Facebook stellt auf die Chronik um. Da zieht der Azubi Medienblog natürlich mit! Während wir an einem neuen Blog-Design werkeln, hübschen wir unsere Facebook-Chronik gleich mit auf. Die Deadline fürs neue Blog-Design ist ja noch hin. Das Logo ist immerhin schon fertig. Das können wir also schon nutzen. *yeah!*

Fehlt nur noch das »wie«. Tja. Logo mit Text, Logo ohne Text? Nur im Profilbild? Oder soll’s das Titelbild füllen? Fragen über Fragen … Machen wir doch mal was draus.

Ein Screenshot der Facebook-Chronik des Azubi Medienblogs

 

Facebook – Titelbild und Profilbild

Unser aller Lieblings-Netzwerk Facebook ändert ständig irgendwas. Gerade hat man ein ordentliches Profilbild erstellt, da ändert FB dessen Größe. Plötzlich ist alles unscharf, weil die Pixelbreite größer ist. Facebooks aktuelle Profilbildgröße beträgt 160x160px. Vor sieben Tagen war’s noch kleiner. Also hab ich den ganzen Schmarrn, den ich letzte Woche gebaut habe, gleich wieder neu machen dürfen. Danke Facebook! -.-

Wir haben uns für ein Profilbild in der e-net-Farbe entschieden. Das symbolische Logo ist drin, auf den Namen haben wir verzichtet. Warum? Na, weil sowieso »Azubi Medienblog« über unseren Postings steht. Warum also doppelt im Logo? Muss ja nicht sein.

Beim Titelbild ist man mit 852x314px gut beraten. Facebook mag keine hochwertigen Webgrafiken und akzeptiert derzeit ausschließlich jpgs. Nur sagt es das leider nicht. Anstatt mir mitzuteilen, dass png und gif nicht funktionieren, meckert Facebook, dass ich doch bitte ein breiteres Bild hochladen soll. Is klar. Und wieder bewahrheitet sich der viel gesprochene Satz: Glaube nicht alles, was Facebook schreibt.

Eins muss man dem sozialen Dienst lassen: Lädt man zu große Bilder hoch, rechnet Facebook sie eigenständig klein. Das Ergebnis kann sich meistens sehen lassen. Es entstehen keine Unschärfen, was im Internet auch nicht alltäglich ist.

 

Das Titelbild – was soll da rein?

Das ist die große Frage. Jede Firma, jede Agentur, jede Privatperson zerbricht sich den überhitzten Kopf über die unendlich vielen Möglichkeiten, die das liebe Titelbild bietet. So auch wir. Ein Foto von entspannten Blogautoren bei der mittäglichen Grillparty soll’s dann doch nicht sein. ;) Irgendwas Kreatives muss her! Gar nicht mal so schwer, zumindest für uns:

Denn e-net-Mitarbeiter sind Abenteurer! Die Azubis erst recht. Wir lieben Technik, Computer, Apps, Games, Verrücktes, … Da liegt es nahe, uns bei unserer Lieblingsbeschäftigung abzubilden: Der Arbeit (ja, genau!). Die fünf e-net-Azubis meistern im täglichen Büro-Jump’n'Run den Informatik- und Mediengestalter-Alltag mit Bravour. Das muss doch mal gewürdigt werden! Gesagt, getan! Ab sofort könnt ihr unser e-net-Adventure im Titelbild unserer Facebook-Seite mitverfolgen. Wenn eine Deadline naht, greifen wir auch mal zum Beat’em’Up. Ihr dürft gespannt sein! :)

Das Titelbild des Azubi Medienblogs auf Facebook

Die Facebook-Seite des Azubi Medienblogs könnt ihr unter https://www.facebook.com/Azubi.Medienblog ansurfen.

Mrz
28

Online Stammtisch Hamburg

Medienmacher aufgepasst!

Endlich ist der Online Stammtisch auch in Hamburg vertreten. Gesponsert wird das Ganze von winrace – führende Vermarkter von Pferderennen.

Schon morgen ab 18.30 Uhr wird der OSH das erste Mal auf der Trabrennbahn in Bahrenfeld stattfinden.
Erwartet werden mehrere hundert Gäste in den VIP-Lounges der Trabrennbahn. Fach- und Führungskräfte der Online-Branche aus Hamburg und Umgebung werden da sein, sich austauschen und spannende Pferderennen auf der modernsten Rennbahn Deutschlands ansehen.

Passend zu den Thema “Rasant” werden die Veranstalter des OSH einige Runden SpeedNETworking anbieten. Eine gute Gelegenheit, im Minutentakt viele neue Kontakte aus der Online-Branche zu knüpfen.

Markus und einige anderen Kollegen von e-net werden morgen auf den Event dabei sein und unsere Firma repräsentieren. Wir freuen uns darauf!


OSH-Tickets

Über den Ticket-Shop könnt ihr noch die letzten Tickets für das morgige Event ergattern.
In den Preis von 15 Euro ist ein 5 Euro Wettgutschein und ein  ”Welcome Drink” enthalten.


Alle Informatioen auf einen Blick

Wann? Am Donnerstag, 29.03.2012, ab 18:30 Uhr
Wo? VIP-Lounges der Trabrennbahn Bahrenfeld
Luruper Chaussee 30
22761 Hamburg

Preis: 15 Euro im Vorverkauf
inkl. 5 Euro Wettschein, 2 Euro Spende an SportMeetsCharity
und Welcome Drink, zzgl. MwSt. und Ticketing

Twitter: http://twitter.com/#!/OS_Hamburg #OSH1
Facebook: http://www.facebook.com/online.stammtisch.hamburg
Xing: https://www.xing.com/net/online-hamburg/
Offizielle Seite: http://hamburg.online-stammtisch.com

OSH 1.0 powered by winrace.de

Mrz
16

Zwischenprüfung – Mediengestalter Digital und Print

In nahezu einer Woche ist es schon soweit – die Zwischenprüfung für die Mediengestalter in Digital und Print steht an! Nun müssen bzw. dürfen wir beweisen, welche Inhalte wir in der Berufsschule und im Betrieb beigebracht bekommen haben.

Natürlich macht man sich etwas verrückt und ist aufgeregt vor der Prüfungen. Aber mit der richtigen Vorbereitung und den erlaubten Hilfsmitteln sollte es für niemanden ein Problem sein, gut und sicher durch diese Zwischenprüfung zu kommen.

Bei einer Nichtteilnahme würde uns die Teilnahme der Abschlussprüfung untersagt werden, deshalb ist es unbedingt ein MUSS für uns Azubis, nächste Woche die Stifte zu schwingen. Doch hauptsächlich ist die Prüfung ein wichtiges Indiz für dir Firma, damit sie anhand der Zensur sehen kann, wo der Wissensstand ihres Auszubildenden steht. Zusätzlich entscheidet es sich auch mit der Zensur, ob die Firma der Verkürzung der Ausbildung einwilligt.

Geprüft wird in den Fächern Wirtschaft und Gesellschaft, Sprache und Kommunikation, Englisch und Medienproduktion. Der ZFA hat folgende Themenbereiche für Medienproduktion veröffentlicht, in denen dieses Jahr geprüft wird:

Themenbereiche für Medienproduktion

  • Den Medienbetrieb und seine Produkte präsentieren: Kapazitätsplanung
  • Medienprodukte typografisch gestalten: Schriftcharakter
  • Ausgabedateien druckverfahrensorientiert erstellen: Druckverfahren
  • Computerarbeitsplatz und Netzwerke nutzen, pflegen und konfigurieren: Computer-Peripherie
  • Eine Website gestalten, erfassen und bearbeiten: Bildschirmtypografie
  • Bilder gestalten, erfassen und bearbeiten: Bilddatenbank, Metadaten
  • Daten für verschiedene Ausgabeprozesse aufbereiten: PDF Job-Options

In der Medienproduktions-Prüfung müssen nur sechs von sieben Aufgaben ausgewählt und bearbeitet werden. Macht nicht den Fehler und löst alle sieben Aufgaben, weil sonst der ZFA für euch die Entscheidung übernimmt und die letzte Aufgabe streicht. Dabei können euch wichtige Punkte durch die Lappen gehen.

Damit am nächsten Donnerstag alles reibungslos klappt, würde ich euch noch gerne einige Hilfsmittel nennen, die euch bei der Vorbereitung helfen werden:

Bücher
Prüfungsbuch Mediengestalter – digital / print
ISBN 978-3-7782-6060-9

ABC der Mediengestaltung
ISBN 978-3-88013-674-8

PAL-Prüfungsbuch
ISBN 978-3-87125-889-3

Prüfungstraining Mediengestaltung
ISBN: 978-3880136557

Kompendium der Mediengestaltung
ISBN: 978-3-540-78529-3

Websites
www.zfamedien.de/
http://www.mediencommunity.de/
www.lepen.de/
http://www.mathemedien.de/

Die oben aufgeführten Bücher und Websites sind natürlich nur Beispiele, wie und womit ihr euch vorbereiten könnt. Es gibt noch haufenweise mehr Bücher und Websites, die vielleicht euch persönlich das Lernen erleichtern. Ich würde mich freuen, wenn ihr diese im Kommentarbereich nennt, damit eine große Linksammlung entsteht.

Hilfsmittel in der Prüfung
Vorbereitung ist das A und O bei der Zwischenprüfung. Trotzdem dürft ihr auch während der Prüfung Hilfsmittel verwenden, die euch sicherlich nützlich sein werden.

  • Sprache und Kommunikation

In Sprache und Kommunikation werden in den Zwischenprüfungen oftmals Korrekturzeichen abgefragt. Daher dürft ihr ein Duden als Hilfsmittel mit in die Prüfung nehmen. Es ist also kein Lernen der Korrekturzeichen nötig, da ihr diese im Duden findet.

  • Englisch

In Englisch habt ihr die Erleichterung, dass ihr ein Wörterbuch benutzen dürft. Im hinteren Teil stehen Brief- und E-Mail Vorlagen, die ihr benötigen könntet.

  • Medienproduktion

In Medienproduktion sind das Typomaß, Linial und ein Taschenrechner erlaubt.

Also Leute, wenn ihr euch viel Arbeit ersparen möchtet, dann solltet ihr die oben genannten Hilfsmittel nicht vergessen.

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen die Angst nehmen und wünsche euch allen viel Glück und Erfolg nächste Woche am 22. März 2012!

Jan
17

Mac OS als Webserver

Das arbeiten daheim, in der Firma oder gar im Zug kann durch einen lokalen Webserver sehr angenehm werden. Gerade im Zug ist es häufig sehr schwierig eine Internetverbindung aufrecht zu erhalten. Falls man es doch schaffen sollte, ist die Bandbreite so gering, dass der Spaß am Arbeiten häufig ausbleibt.

Ein lokaler Webserver würde all diese Probleme lösen und genau um so einen Webserver, soll es in diesem Blogeintrag auch gehen. Ich selbst nutze seit Jahren privat einen Mac und bin auch all diese Jahre sehr glücklich mit diesem System. Auf Arbeit jedoch musste ich bis vor kurzem noch mit Windows und Linux vorlieb nehmen.

Doch wie ihr an der Formulierung schon bemerkt haben solltet musste ich dies, d.h. mittlerweile arbeite ich auch mit einem Mac. Unter Windows greifen fast alle, die einen Webserver lokal nutzen wollen zu XAMP. Es ist sehr leicht zu installieren und leistet für die meisten Anwendungsfälle gute Dienste. Falls man wie ich gerne Bordmittel des Betriebssystems nutzt, versucht man sich unter Windows auch einmal mit IIS. Und ich muss sagen es ist besser als sein Ruf. Ich konnte unter IIS damals TYPO3 ohne Probleme installieren.

Nach meinen Windows-Exkursen bin ich auf Linux gewechselt und in Serversachen kann man mit Linux echt alles machen. Auch wenn man hier doch ein wenig Einarbeitungszeit benötigt, um mit der Shell klarzukommen. Die echten Linux-Nutzer werden zurecht behaupten, dass sie das beste System in Sachen Server haben.

Doch was machen wir nun mit einem Mac? Viele Mac Einsteiger googlen eine Minute und werden dann auf das MAMP Projekt stoßen. Die Installation wurde genauso einfach gehalten wie beim XAMP oder LAMP (auch Linux für Linux verfügbar). Einfach die DMG herrunterladen, installieren, starten und schon läuft der Webserver. Wie schon für XAMP gilt auch hier – für die meisten Anwendungsfälle genügt dies vollkommen.

Wenn man sich als Einsteiger dann an einen Fortgeschrittenen Mac-Nutzer wendet, dann wird man gesagt bekommen, dass das ganze mit MAMP nicht so schön ist und man doch MacPorts nutzen soll. Was ist nun wieder MacPorts? MacPorts ist ein OpenSource-Projekt, welches wie zum Beispiel aptitude oder apt funktioniert. Es ist sozusagen ein Paketverwaltungstool. Man kann X11 Pakete kompilieren, installieren, updaten oder upgraden.

Mit Macports kann ich also nun einfach – wie auf einem Debian Server – meine Pakete für den Webserver installieren. Ich selbst habe es auch einmal genutzt und war begeistert. Nun habe ich jedoch einen neuen Mac und wollte einmal schauen was mir Mac OS so bietet. Denn was viele vielleicht nicht wissen – Mac OS liefert euch sowie ihr euren Rechner aus dem Karton nehmt einen WEBSERVER. Und ich möchte euch nun zeigen was ihr machen müsst um diesen zu nutzen.

Um euch zu zeigen, dass man auch ohne große Anpassungen euren Mac als Webserver nutzen kann, werden wir zunächst nur Basis aktivieren und ausprobieren. Um euren “Webserver” zu aktivieren begebt ihr euch bitte in eure Systemeinstellungen und klickt auf den Menüpunkt “Freigaben” oder englisch “sharing”.

Nun setzt ihr bei Webfreigabe einen Haken und siehe da – euer Mac verkündet euch unter welcher Adresse ihr in eurem Browser auf das Home Verzeichnis zugreifen könnt. Bei mir wäre es http://172.20.10.2/~markusguenther/ Wobei man leicht sehen kann das es einfach nur meine IP + mein Homeverzeichnis ist. Denn mit der Tilde kommt ihr direkt in euer Nutzerverzeichnis.

In diesem Ordner sollte sich nun ein Ordner mit dem Namen “Sites” bzw. “Seiten” befinden. Falls dies nicht der Fall ist -  legt einfach einen an. Wenn ihr nun im Browser eure URL aufruft zeigt euch der Mac, wenn ihr keinen Sites Ordner erstellen musstet, eine Begrüßungsseite.

Das war es im Prinzip schon. Nun könnt ihr kleine Webseiten für euch lokal aufsetzen. Ihr könnt sogar schon PHP nutzen. Falls ihr wissen wollt über was ihr nun schon alles verfügt, testet dies doch mit einem phpinfo();

Hierzu erstellt ihr euch einfach eine Datei foo.php mit dem folgenden Inhalt. Ihr könnte diese Datei mit einer IDE oder einfach TextEdit erstellen.

phpinfo();

Bitte die php-Tags nicht vergessen.

Nun ruft ihr einfach http://172.20.10.2/~markusguenther/foo.php auf und schon bekommt ihr sämtliche Informationen zu eurem Apache Server.

Doch was ist nun wenn ihr ein TYPO3 betreiben wollt oder FLOW3? Wie ihr seht, habt ihr mit Mac OS Lion, PHP 5.3 zur Verfügung. Also FLOW3 und TYPO3 4.6 sind kein Problem. Doch dazu brauchen wir noch ein bisschen mehr.

Was ist also das Ziel? Zunächst wollen wir vielleicht nicht nur eine Seite Lokal betreiben. Man möchte ja entwickeln und dazu auch mal 5 oder mehr vhost besitzen. Diese sollen auch eine schöne URL haben. Zum Beispiel http://flow3.local. Wir benötigen auf jeden Fall eine Datenbank. Denn MySQL bekommt ihr mit eurem Mac leider nicht ausgeliefert.

Benötigte Downloads:

- MySQL Community Server

Empfohlene zusätzl. Downloads:

- Sequel Pro

- iTerm 2

Kurz zur Erläuterung der empfohlenen zusätzlichen Downloads. Wie ihr schon wisst möchten wir MySQL auf eurem Mac installieren. Da ich jetzt einmal davon ausgehe, dass ihr gern auch mit GUI Tools arbeitet und nicht immer alles im Terminal tippen wollt – lege ich euch das kostenlose Program Sequel Pro ans Herz. Es ist quasi euer phpmyadmin ohne Browser.

Und wo wir gerade beim Terminal waren. Ich persönlich mag das Mac-Terminal nicht und vermisse die kleinen aber feinen Dinge eines Linux-Terminals. iTerm 2 verhält sich fast wie ein Terminal von Linux und man kann eben auch mit einem Doppelklick bzw. Doppeltab Dinge kopieren und sie dann einfach wieder einfügen. Im Mac-Terminal muss ich alles mit der Mouse makieren, dann kopieren und kann es schließlich wieder einfügen. Also als Empfehlung Nummer zwei iTerm 2.

So dann wollen wir einmal MySQL installieren, einen vhost für typo3.local anlegen, einen vhost für flow3.local anlegen, eine Datenbank für TYPO3 anlegen, TYPO3 installieren und da wir auch eine FLOW3 Domain haben, FLOW3 installieren.

Schritt 1 – Webserver konfigurieren

Da viele der folgenden Befehle Root-Zugriff erfordern, verschaffen wir uns zunächst die nötigen Rechte. Alternativ könnt ihr gern auch immer sudo vor die Befehle schreiben.

sudo -i

Nun könnt ihr sämtliche Befehle ohne lästige Fragen abfeuern. Seid jedoch sorgsam mit jedem Befehl. Euer Apache Server befindet sich im Verzeichnis /etc/apache2. Nun werden wir einige Änderungen an der Konfiguration vornehmen.

vim /etc/apache2/httpd.conf

Sucht bitte mit Hilfe des Slash-Befehls nach ‘/libphp5.so’. Ihr solltet nun folgende Zeile vorfinden und falls nicht, einfach so lange ‘n’ drücken, bis ihr sie gefunden habt.

LoadModule php5_module        libexec/apache2/libphp5.so

Falls diese Zeile von einer Raute angeführt wird, kommentiert sie bitte ein. Hierfür drückt ihr die ‘i’-Taste und entfernt die Raute mit Hilfe des Cursors und Backspace. Mit der Tastenkombination CTRL + C könnt ihr den Insert-Modus wieder verlassen.

Nun haben wir in unserem Apache Server PHP aktiviert bzw. vielleicht war er es auch schon.

Als nächstes möchten wir, dass der Apache Server index.php Dateien genau wie die index.html Dateien bei Aufruf eines Verzeichnisses, die Dateien ausführt. Wir suchen also nach dem Schlüsselwort ‘DirectoryIndex’ (wieder mit Hilfe des Slashes). Wir finden nun die folgende Zeile und fügen index.php hinzu. Ergo, wieder ‘i’-Taste drücken, index.php hinzufügen und mit CTRL + C den Insert-Modus verlassen.

DirectoryIndex index.html index.php

Als nächstes suchen wir uns .

   Options FollowSymLinks
   AllowOverride All
   Order allow,deny
   Allow from all

Eines unserer Ziele waren vhosts, damit wir diese nutzen können, müssen wir noch die folgende Zeile einkommentieren.

#Include /private/etc/apache2/extra/httpd-vhosts.conf

Nachdem wir nun alles was wir benötigen in der hhtpd.conf eingerichtet haben, speichern und verlassen wir die Datei mit ‘/wq’ und drücken ENTER. Nun befinden wir uns wieder in unserem home-Verzeichnis. Unser Webserver kann nun mit vhosts umgehen, daher sollten wir unsere auch konfigurieren. Wir öffnen hierzu die von uns eben einkommentierte httpd-vhosts.conf Datei.

vim /private/etc/apache2/extra/httpd-vhosts.conf

Wie ihr nun seht existieren schon ein paar Beispiel Einträge. Diese könnt ihr alle löschen. Wir legen uns folgende vhosts an.

   ServerName flow3.local
   DocumentRoot "/Users//Sites/flow3.local"
 
   ServerName typo3.local
   DocumentRoot "/Users//Sites/typo3.local"

Ihr könnt natürlich hier jeden vhost Konfiguration vornehmen. Ich beschränke mich auf das Nötigste. Speichert diese Änderung wieder mit ‘:wq’ und drückt ENTER. Falls ihr den ersten Befehl ‘sudo -i’ nicht ausgeführt habt, werdet ihr die Datei nicht schreiben können.

Diese beiden URLs werden wir nun noch als Hosts eintragen.

vim /etc/hosts

Fügt nun die folgenden 2 Zeilen hinzu.

127.0.0.1       flow3.local
127.0.0.1       typo3.local

Noch ein Schritt dann haben wir den Webserver soweit fertig. Falls ihr diesen vergessen solltet, werdet ihr bei der Installation von TYPO3 ein Problem bekommen. Denn wir TYPO3-Jungs, nutzen liebend gern Symlinks, aber für jeden Nutzer sind diese standardmäßig deaktiviert.

vim /private/etc/apache2/users/markusguenther.conf

Also bei euch je nachdem wie euer Username ist die .conf Datei öffnen und bei den Options FollwSymLinks hinzufügen.
Es sollte dann ungefähr so aussehen:

    Options Indexes MultiViews FollowSymLinks
    AllowOverride All
    Order allow,deny
    Allow from all

Nun könnt ihr euch in euer Sites Verzeichnis begeben und die Ordner für diese beiden vhosts anlegen. Entweder im Finder oder mit folgenden Zeilen.

cd ~/Sites/
mkdir flow3.local typo3.local
apachectl restart

Mit dem letzten Befehl startet ihr den Apache Server neu und mit diesem Neustart werden sämtliche Änderungen aktiv. Wenn ihr nun die foo.php Datei mit dem phpinfo() Aufruf in euren flow3.local Ordner verschiebt und dann im Browser flow3.local aufruft, dann wird genau in eurem vhost die phpinfo ausgeführt. Und somit funktioniert auch alles.

Schritt 2 – PHP konfigurieren

Schritt eins ist vollbracht und es war nicht schwer, oder? Ein bisschen Befehle jonglieren und fertig war der konfigurierte Server. Wenn ihr MacPorts benutzt, müsst ihr im Prinzip alles genauso konfigurieren. Warum nicht mal die Sachen nutzen, die eh schon vorhanden sind.

Die folgenden Befehle kopieren die default-PHP-Konfiguration zu unseren php.ini, welche wir nutzen werden. Und wie immer im Leben müssen wir sie noch ein wenig anpassen.

cp /etc/php.ini.default /etc/php.ini
vim /etc/php.ini

Wichtig ist es das ihr die Pfade für MySQL richtig setzt. Diese Zeilen sind verteilt. Sucht also jeweils den einen Wert und passt die Pfade so an.

pdo_mysql.default_socket = /tmp/mysql.sock
mysql.default_socket = /tmp/mysql.sock
mysqli.default_socket = /tmp/mysql.sock

Nun ein bisschen Kosmetik. Einfach wieder die einzelnen Werte suchen und dann setzen.

date.timezone = Europe/Berlin
error_reporting = E_ALL
display_errors = On

Und zum Schluss kann man sich noch PHP Module, die man gern nutzen möchte, aktivieren. Ich habe mir folgende noch einkommentiert.

extension=php_curl.dll
extension=php_xmlrpc.dll
extension=php_mysql.dll
extension=php_mysqli.dll
extension=php_pdo_mysql.dll
extension=php_gd2.dll
extension=php_mbstring.dll

Noch einmal den Apachen neustarten und schon haben wir auch unser PHP, wie wir es möchten. Ich bin ein Systemintegrator. Also wenn ihr das anders konfigurieren möchtet – tut es einfach.

apachectl restart

Schritt 3 – MySql installieren

Das MySQL installieren ist sehr einfach. Denn ihr müsst nur die DMG laden und den Instruktionen der README.txt Folge leisten. Was darauf hinaus läuft, dass ihr alle drei Dinge installieren werdet.

In den folgenden Screenshots sehr ihr den nun neuen Menüpunkt MySQL in den Systemeinstellungen und dort könnt ihr nun eurem Server starten und stoppen.

Nun müssen wir nur noch das root Passwort setzen und schon haben wir einen vollwertigen Webserver und können wunderbar lokal entwickeln.

mysql -uroot
UPDATE mysql.user SET Password=PASSWORD('#f00bar!') WHERE User='root';
FLUSH PRIVILEGES;
quit;

Schritt 4 – FLOW3 installieren

Nun installieren wir noch ala FLOW3 Dokumentation unser FLOW3 und dann sind wir glückliche Entwickler.

git clone --recursive git://git.typo3.org/FLOW3/Distributions/Base.git /Users/markusguenther/Sites/flow3.local/

Setzen unserer Schreibrechte für den Nutzer markusguenther und die Gruppe _www.

./flow3 core:setfilepermissions markusguenther _www _www

Und da unser flow3.local auch gleich auf Web zeigen soll passen wir noch den vhost an.

vim /private/etc/apache2/extra/httpd-vhosts.conf
   ServerName flow3.local
   DocumentRoot "/Users//Sites/flow3.local/Web"

Dann noch einmal den Apachen neustarten.

apachectl restart

Und et voila … unser lokaler Rechner präsentiert uns FLOW3.

Dez
06

TYPO3 4.5 um stdWrap.replacement erweitern

Hamburg, den 5.12.2011:

Hin und wieder stößt man in seinem Job auf Probleme, welche durch die aktuellste Version eines genutzten Systems nicht existent wären.
Wer kennt es nicht – der Kunde hat ein Problem, welches man ja ganz schnell und einfach lösen kann. Ja wenn, ja wenn da nur nicht das kleine Problem wäre das es dieses Feature, welches ich dazu benötige,  in dieser Version noch nicht verfügbar ist.

Ich glaube die FLOW3 Pioniere können davon ein Lied singen. Sie entwickeln irgendwie etwas super tolles und müssen dann wohl oder übel wieder einmal in den Alltag zurückkehren und müssen dann mit Extbase vorlieb nehmen. Und siehe da alle tollen Dinge, die sie kennen gehen nicht mehr.

Aber zurück zu meinem Problem. Der Kunde nutzte auf Grund des Long Term Supports TYPO3 4.5 und hatte nun den Wunsch das seine Seitentitel etwas von dem im Backend eingegeben Seitentitel abweichen. Natürlich wurden diese in der Navigation auch genutzt und man konnte nicht einfach sagen: “Ja OK, dann bennen wir sie eben um!”

Es blieben mir also mehrere Möglichkeiten um das Problem zu lösen.

  • Man könnte für den Seitentitel ein anderes Feld nutzen. Zum Beispiel den Subtitle. Was aber auch mehr Aufwand für die Redakteure bedeutet und vor allem muss man den Redakteuren dieses Problem dann auch erklären.
  • Ich könnte eine userFunc erstellen und mit eben dieser das Problem lösen.
  • Oder und das ist die in meinen Augen schönste Lösung ich schaue einmal was mir TYPO3 noch an zusätzlichen Mitteln bietet. Natürlich bin ich auch fündig geworden. Nur leider kann man stdWrap.replacement erst ab TYPO3 4.6 nutzen. Die in meinen Augen schönste Lösung war also ich brauche diese replacement Funktion :)

Doch wie stellt man das nun an. Ich könnte nun eine userFunc erstellen und einfach die Funktionen aus TYPO3 4.6 dann dafür nutzen. Doch ich finde ein Integrator sollte es so einfach wie möglich haben. Und da die Integratoren auch mit TYPO3 4.6 arbeiten kennen sie die stdWrap Funktion ja eh besser als ich (Entwickler).

In diesem Sinne sollen sie diese Funktion einfach nutzen als ob sie von TYPO3 kommt. Nur eben in TYPO3 4.5! Seit TYPO3 4.2 ist es möglich den stdWrap mit 4 Hooks zu erweitern.

stdWrapPreProcess
Dieser stdWrap Hook wird vor jeder anderen stdWrap funktion aufgerufen. Also auch vor jeder Funktion, die Daten holt wie field, data etc. Achtung! wird vor override aufgerufen.
stdWrapOverride
Wird direkt nach preUserFunc aufgerufen. Zu diesem ist das holen der Daten abgeschlossen, diese wurden jedoch noch nicht überprüft (ifEmpty etc) oder verarbeitet (wrap etc.).
stdWrapProcess
Wird nach der ersten Überprüfung und Vorverarbeitung der Daten (ifEmpty, trim, listNum) und direkt nach dem rekursiven Aufruf von stdWrap aufgerufen.
stdWrapPostProcess
Wird nach jeder anderen stdWrap Funktion außer der Debugausgabe aufgerufen. Auch nach prefixComment, editIcons etc!

(Quelle: TYPO3 Wiki )

Dann möchte ich euch einmal zeigen wie ihr diese Hooks nutzen könnt und somit dann auch die Änderungen aus 4.6 in Version 4.5 zur Verfügung habt.

Schritt 1:

Ihr wählt eine Extension aus in der ihr den Hook anmelden möchtet. Ich habe eine Extension namens tmpl_base. In dieser Extension befindet sich sämtliches TypoScript, CSS, JS und vieles mehr. Also eigentlich alles was das Frontend betrifft findet man in dieser Extension.

Hier habe ich nun einen Ordner classes angelegt und in diesem Ordner habe ich wiederum einen Ordner hooks angelegt. In diesem Ordner werden nun sämtliche Klassen abgelegt, die einen Hook implementieren.

Meine erstellte Datei heisst nun:

class_tx_tmplbase_stdwrap_extend.php

Schritt 2:

Öffnet nun die Datei und fügt erst einmal folgenden Code ein.

<?php
require_once(PATH_typo3.'/sysext/cms/tslib/interfaces/interface.tslib_content_stdwraphook.php');
 
class tx_tmplbase_stdwrap_extend implements tslib_content_stdWrapHook {
	function stdWrapPreProcess($content, array $configuration, tslib_cObj &amp;$parentObject) {
		return $content;
	}
 
	function stdWrapOverride($content, array $configuration, tslib_cObj &amp;$parentObject) {
		return $content;
	}
 
	function stdWrapProcess($content, array $conf, tslib_cObj &amp;$parentObject) {
		return $content;
	}
 
	function stdWrapPostProcess($content, array $configuration, tslib_cObj &amp;$parentObject) {
		return $content;
	}
 
	public function processReplacement($content, array $configuration) {
		return $content;
	}
}
if (defined('TYPO3_MODE') &amp;&amp; $TYPO3_CONF_VARS[TYPO3_MODE]['XCLASS']['ext/tmpl_base/classes/hooks/class.tx_tmplbase_stdwrap_extend.php'])	{
	include_once($TYPO3_CONF_VARS[TYPO3_MODE]['XCLASS']['ext/tmpl_base/classes/hooks/class.tx_tmplbase_stdwrap_extend.php']);
}
?>

Nun habt ihr Ein Grundgerüst das auf tslib_content_stdWrapHook basiert. Zur Zeit wird in diesem Hook noch rein gar nichts gemacht. Er wird noch nicht einmal gerufen. Damit wir den Hook nutzen können müssen wir ihn anmelden.

Schritt 3:

Wie schon in Schritt 2 erwähnt, um einen Hook nutzen zu können müssen wir ihn anmelden. Dafür müssen wir folgende Dinge tun:

  1. Erstellen der Datei ext_autoload.php und die Hook Klasse eintragen.
  2. Erstellen von ext_localconf.php und den Hook anmelden.

Unter Umständen gibt es diese Dateien schon. Das ist nicht weiter tragisch. In diesem Fall fügt ihr einfach das Hook spezifische hinzu.

Zu 1.

Wir öffnen die ext_autoload.php und fügen folgenden Code hinzu:

$extensionPath = t3lib_extMgm::extPath('tmpl_base');
return array(
	'tx_tmplbase_stdwrap_extend' =&gt; $extensionPath . 'classes/hooks/class_tx_tmplbase_stdwrap_extend.php'
);

Bitte die Pfade gemäß eurer Extension anpassen und lieber mehrmals prüfen. Wenn man sich sicher ist einfach die Datei speichern und schon sind wir mit der ext_autoload.php fertig.

Zu 2.

Wir öffnen die ext_localconf.php und fügen folgenden Code hinzu:

if (!defined ("TYPO3_MODE")) die ("Access denied.");
 
$TYPO3_CONF_VARS['SC_OPTIONS']['tslib/class.tslib_content.php']['stdWrap'][] = 'EXT:tmpl_base/classes/hooks/class_tx_tmplbase_stdwrap_extend.php:&amp;tx_tmplbase_stdwrap_extend';

Wie schon bei der ext_autoload.php gilt auch hier – unbedingt die Pfade prüfen bevor wir die Datei speichern und schliessen. Nun haben wir den Hook durch den Autoloader geladen und durch die localconf.php bei TYPO3 angemeldet. Das bedeutet nun kann es mit dem Hook an sich los gehen.

Schritt 4:

Dann wollen wir dem Hook einmal die gewünschte Funktion spendieren. In meinem Anwendungsfall habe ich mich für die stdWrapProcess Funktion des Hooks entschieden. Warum ich diesen genutzt habe könnt ihr weiter oben oder im TYPO3 Wiki nachlesen. Das gute ist das wir die replacement Funktion nicht selbst implementieren müssen. Wir wissen das es dieses Feature ab TYPO3 4.6 gibt. Das bedeutet wir begeben uns auf Forge und suchen uns den passenden Patch. Alles was wir benötigen könnt ihr im Issue unter Forge nachlesen und vor allem finden wir auch unseren Patch, welcher sämtlichen benötigten Code enthält, um das Feature in TYPO3 4.5 zum laufen zu bringen.

Zurück in unserem Hook ändern wir die stdWrapProcess Funktion wie folgt ab:

function stdWrapProcess($content, array $conf, tslib_cObj &amp;$parentObject) {
		// in TYPO3 version 4.6 this is not necessary anymore because the stdWrap has
		// a replacement function out of the box
	if (isset($conf['replacement.'])) {
		$content = $this-&gt;processReplacement($content, $conf['replacement.']);
	}
	return $content;
}

Wie wir sehen wird nun in unserem Hook die Funktion processReplacement gerufen. Diese können wir aus dem Patch kopieren und fügen noch den folgenden Code in unserem Hook ein.

/**
* Processes ordered replacements on content data.
*
* @param	string		$content: The content to be processed
* @param	array		$configuration: The TypoScript configuration for stdWrap.replacement
* @return	string		The processed content data
*/
public function processReplacement($content, array $configuration) {
	// Sorts actions in configuration:
	ksort($configuration);
 
	foreach ($configuration as $index =&gt; $action) {
			// Checks whether we have an valid action and a numeric key ending with a dot ("10."):
		if (is_array($action) &amp;&amp; substr($index, -1) === '.' &amp;&amp; t3lib_div::testInt(substr($index, 0, -1))) {
			$content = $this-&gt;processReplacementAction($content, $action);
		}
	}
 
	return $content;
}
 
/**
 * Processes a single search/replace on content data.
 *
 * @param	string		$content: The content to be processed
 * @param	array		$configuration: The TypoScript of the search/replace action to be processed
 * @return	string		The processed content data
 */
protected function processReplacementAction($content, array $configuration) {
	if ((isset($configuration['search']) || isset($configuration['search.']))
	&amp;&amp; (isset($configuration['replace']) || isset($configuration['replace.']))) {
 
		// Gets the search needle:
		$search = tslib_cObj::stdWrap($configuration['search'], $configuration['search.']);
		// Determines whether regular expression shall be used:
		if (isset($configuration['useRegExp']) || $configuration['useRegExp.']) {
			$useRegularExpression = tslib_cObj::stdWrap($configuration['useRegExp'], $configuration['useRegExp.']);
		}
		// Performs a replacement by preg_replace():
		if ($useRegularExpression) {
			$replace = tslib_cObj::stdWrap($configuration['replace'], $configuration['replace.']);
			$content = preg_replace($search, $replace, $content);
			// Checks whether the search needle is part of the content:
		} elseif (strpos($content, $search) !== false) {
			$replace = tslib_cObj::stdWrap($configuration['replace'], $configuration['replace.']);
			$content = str_replace($search, $replace, $content);
		}
	}
	return $content;
}

Wie man schnell sieht muss im Code des Patches $this->stdWrap() angepasst werden. Denn wir können über $this nicht auf die Funktion stdWrap zugreifen. An Stelle von $this->stdWrap greifen wir nun einfach mit tslib_cObj::stdWrap() auf die Funktion zu.

Grundsätzlich sollte es das auch gewesen sein. Nun kann man immer wenn man den stdWrap nutzen kann auch die Funktion replacement benutzen.
Das bedeutet wir können nun folgendes TypoScript benutzen:

10 = TEXT
10 {
	value = Te___st
	replacement {
		10 {
			search = _
			replace.char = 32
		}
	}
}

Und als Ausgabe erhalten wir dank unseres Hooks und des Patches für TYPO3 4.6 nicht Te___st sondern Test.

Falls ich etwas nicht zu 100% richtig beschrieben habt weist mich ruhig darauf hin. Ich bin noch Azubi und keiner ist perfekt. In diesem Sinne viel Spaß beim nachbauen des stdWrap Hooks.

Nov
15

Adobe Touch Apps

Alle kreativen Köpfe unter euch aufgepasst! Adobe hat nun die Toch Apps Family für Android veröffentlicht. Nun könnt ihr auch auf euren Tablet eure Kreativität freien Lauf lassen und von überall aus arbeiten. Es war nur eine Frage der Zeit, dass Adobe sich auch im Tablet Bereich integrieren wird. Große Bildschirme laden nun einmal zum großen ‘kreativ werden’ ein.
Vorbei ist die Zeit als man mit den Tablets nur surfen, lesen oder spielen konnte. Mit den Touch Apps von Adobe wird nun eine ganz andere Zielgruppe unter den Tablet-Nutzern angesprochen.

Die Adobe Touch Apps Family besteht aus sechs Apps, die für jeweils 7,99 € im Android Market erhältlich sind.
Und nun schnell zu den Apps, die euch erwarten:

Adobe Photoshop Touch
Adobe Proto
Adobe Ideas
Adobe Debut
Adobe Collage
Adobe Kuler

Natürlich werden die Apps nicht ganz so gut wie die Software für den PC sein aber Technologie ist ja auch schließlich da, um sie immer weiterzuentwickeln, nicht wahr?

Nov
15

BarCamp Hamburg 2011 #bchh11 #hb20

BarCamp Hamburg 2011

Und wieder einmal ist das Barcamp Hamburg erfolgreich am Wochenende in eine neue Runde gegangen. Ganz nach den Motto „eat“, „share“ and „love“ hatte auch dieses Mal das Camp  beinahe 400 Leute jeweils am Freitag und Samstag zu Otto hingezogen.
Etwas traurig war allerdings, dass die Orga in der Opening Session verkündigt hatte, dass sie in der aktuellen Zusammenstellung nächstes Jahr nicht mehr dieses Barcamp organisieren werden. Einige der Organisatoren ziehen sich leider zurück. Um diese Lücke zu schließen wird gerade nach neuen, organisier freudigen Leuten gesucht, die dieses Event nächstes Jahr auf die Füße stellen möchten. Schade wäre es nämlich, wenn wir nächstes Jahr das Barcamp nicht mehr in dieser Form in Hamburg antreffen könnten. Wer also Interesse haben sollte und sich vorstellen könnte, eins der größten Barcamps in Deutschland nächstes Jahr zu organisieren, sollte sich bei der Orga dieses Jahres melden.

Tag 1
Nach einem nahrhaften Frühstück ging es auch schon mit der Opening Session los. Neben einer kleinen Einführung für Neulinge und der Verkündung der eher traurigen Nachricht, durften wieder zahlreiche Teilnehmer ihre Sessions vorstellen. Nachdem alle abgestimmten Sessions am TimeTable hingen, konnten wir anfangen unser Tag zu planen.
Unten sind die Sessions aufgeführt, die ich an diesem Wochenende besucht hatte.

1. Secure Cloud
In der ersten Session hatten Knut und Martin ein sehr interessantes Thema aufgegriffen. Es ging hauptsächlich um unsichere Tools wie Dropbox, Skype & Co.
Fazit der Session: Es gibt unsichere Tools, die jeder benutzt und sichere Möglichkeiten in der Cloud zu arbeiten, die allerdings schwer zu nutzen sind. Eine einfache und dazu sichere Lösung muss für die Zukunft noch gefunden werden.

2. YouPorn regiert die Welt. Und keiner merkt’s.
Diese Session war auf jeden Fall sehr lustig und es wurden immer wieder Späße zwischendurch gemacht. YouPorn wurde in dieser Session von Daniela mit eingebaut, aber der Gedanke dahinter war ein Anderer.
Daniela Friedrich wollte uns nahe bringen, dass die klassischen Medien gerne die Themen Facebook, Google & Co. aufgreifen, weil wie wir aus dem gleichen Grund in die Session „You Pron regiert die Welt“ gegangen sind. Es zieht die Leute an!
Letztendlich ist diese Session aber zu einer großen Diskussionsrunde über „Datenerhebung“ ausgebrochen.

3. Der perfekte Launch
Viele Leute wussten nicht, die diese Session von Oliver Überholz besucht hatten, dass mit dem Thema „Der perfekte Launch“ nur Community Plattformen aufgegriffen werden – ich auch nicht! Trotzdem fand ich das Thema sehr interessant.
Durch seine jahrelange Erfahrung im Community Bereich hat Oliver eine Anleitung verfasst, die drei Phasen beinhaltet – Vorphase, Pre-Launch Phase und Launch Phase.
Was man alles beachten sollte, könnt ihr hier in einem umfassenden Überblick  lesen.

4. Massage Aufbau
Diese Session hatte nicht viel mit zuhören zu tun gehabt, sondern nur mit hinsetzen und 15 Minuten entspannen :)
Gesponsert wurden die Massagen von immowelt.

5. TV-Serien
In dieser Session hatte Scotty seine Lieblingsserien gezeigt.

6. Herzblatt 2.0 & PowerPoint Karaoke
Das Highlight des Abends war das Herzblatt 2.0. Dank unseres Chefs Volker Graubaum musste sogar Markus alias Kandidat Nr. 2 auf die Bühne. Er hatte sich wacker geschlagen und alle Fragen mit Bravur beantwortet. Zu seinem Glück wurde er sogar als Herzblatt von der netten Dame hinter der Wand letztendlich ausgewählt.
Danach hatte uns PowerPoint Karaoke zum lachen gebracht. Teilnehmer haben eine komplett unbekannte Präsentation bekommen und mussten dazu improvisieren. Sehr lustig!

 

Tag 2
Nach einem aufregenden Abend kam ich nur schwer aus dem Bett. Trotzdem hatte mich der interessante Vortag dazu angespornt auch den zweiten Tag auf dem Barcamp mitzuerleben.
Neben den spannenden Gesprächen zwischen den einzelnen Sessions, habe ich mir auch Samstag wieder Sessions angehört, die mich interessiert hatten.

1. O2 Einzelfälle
Moeffju hatte diese Session besonders für O2 Kunden mit Problemen bezüglich Empfang und Datenübertragung gehalten. Da dieses Problem schon längst kein Einzelfall mehr ist, sondern dauerhaft auftritt, möchte Moeffju erreichen, dass O2 endlich Stellung zu den Tatsachen nimmt.

2. Mein Leben mit einem Nerd
Diese Session von Katja über mthie war eine der Lustigen überhaupt. Sie hatte viel aus dem Nähkästchen geplaudert und uns vor Augen geführt, wie anstrengend doch so ein Leben mit einem Nerd sein kann :)
Fazit: Nerds immer eine E-Mails schreiben!

3. TV-Serien Fortsetzung
Da wir am Freitag nicht alle Serien geschafft hatten, die Scotty uns zeigen wollte, haben wir am Samstag mit einer neuen Session einfach an den Vortrag angeknüpft. Vorgestellt wurden Serien wie „Veronica Mars“ und „Castle“.

Fazit:
Genau wie letztes Jahr, hatte sich der Besuch beim Barcamp Hamburg wieder einmal mehr gelohnt. Sowohl interessante Sessions, als auch interessante Leute konnte man wieder bei Otto antreffen.
Ein dickes Lob auch von uns an das Orga-Team. Vielen lieben Dank, dass ihr das Barcamp Hamburg auch dieses Jahr wieder so gut organisiert habt.

Okt
28

myGEOS gibt Motivation, zeigt neue Wege und geht App!

Da es als Startup recht schwer ist, Bekanntheit zu erlangen, wollen wir mit diesem Beitrag auf ein neues Unternehmen aufmerksam machen.
Ich möchte noch nicht zu viel verraten, da in dieser Pressemitteilung alles Interessante und Wissenswerte zusammengefasst wurde.
Viel Spaß beim lesen!
Ulm, 01.08.2011 – mit dem Spirit der Innovationsregion Ulm geht myGEOS nun App in die Welt! Das jungen Tech-Startup XCELSO hat mit myGEOS einen neuartigen Aktivitätsbegleiter aus der Taufe gehoben. Dabei ist dem Team direkt ein guter Start gelungen, wie der bemerkenswerte 7. Platz beim CeBIT AppStar Award 2011 belegt. Die Internetgemeinde feiert die App, made in Ulm, als funktionales Tool für die individuelle Aktivitätsplanung. Ob mit dem Fahrrad zur Arbeit, zu Fuß an die Uni, beim Spaziergang mit dem Hund oder auch zur Vorbereitung zum Marathon. Jeder Nutzer kann mit Hilfe der kostenlosen Anwendung seine zurückgelegten Kilometer aufzeichnen, analysieren und zur gegenseitigen Motivation mit Freunden teilen. Dank der einfachen Bedienung und des eleganten Designs erfreut sich myGEOS immer größerer Beliebtheit.

Das einmalige an myGEOS: Unter dem Motto “gemeinsam mehr bewegen” können die Nutzer mit ihrer eigenen Leistung sprichwörtlich mehr bewegen. Denn sie sind nicht nur für sich selbst aktiv, sondern für jeden zurückgelegten Kilometer erhalten die Nutzer s.g. GEOS Punkte mit denen sie soziale Projekte unterstützen können. Diese nationalen und internationalen Hilfsprojekte werden nach Erreichen der vorgegebenen GEOS Punkte durch Patenfirmen finanziell unterstützt.
Doch auch die myGEOS Helden sollen belohnt werden: So kann jeder Nutzer seine Erfolge mit ansehnlichen Badges schmücken und sich Benefits erarbeiten. Dafür geht bereits eine beachtliche, stetig wachsende Nutzergruppe regelmäßig „app“ – und täglich kommen hunderte neue Aktivisten dazu.

Ab dem Start des Webportals myGEOS.net in dieser Woche steht den Nutzern nun auch die Plattform zum Verwalten und Austauschen ihrer Aktivitäten zur Verfügung. Weiterhin können die Nutzer ihre Aktivitäten auch ihren Freunden auf Facebook und Twitter mitteilen.

myGEOS bereits für iPhone und Android – WindowsPhone7 und BlackBerry folgen.
Neben einer iPhone App gibt es auch eine App für alle Android-Smartphones. Künftig sollen zudem noch App-Versionen für WindowsPhone7 und BlackBerry folgen. Intensiv wird bereits an einer innovativen Erweiterung gearbeitet, so dass demnächst jeder Mensch – unabhängig seiner Sportlichkeit und des persönlichen Aktivitätslevels – myGEOS im Alltag nutzen kann. “Für uns ist es der nächste logische Schritt, um myGEOS noch mehr Menschen zur Verfügung zu stellen und sie zu motivieren aktiv zu werden”, sagt Gründer und Geschäftsführer Markus Janssen (29).

Die XCELSO GmbH mit Sitz in Ulm ist ein junges Tech-Startup und ging 2010 an den Start. XCELSO versteht sich als Unternehmen für innovative Geo-Dienste. Der Leistungsfokus liegt dabei auf der Planung, Entwicklung und Vermarktung moderner, cloud-basierter und plattformunabhängiger Location-Based-Services.

Pressekontakt:
XCELSO GmbH
Frau Jana Hummel
thummel@xcelso.de
+49 (0) 731 – 28067210
Sedanstraße 14
D-89077 Ulm, Donau

 

Okt
27

Android 4.0 – Ice Cream Sandwich

Ich würde gerne an den Artikel Android – von Cupcake bis Ice Cream Sandwich, den ich gestern eingestellt habe, mit diesen Artikel über Ice Cream Sandwich anknüpfen.

Letzte Woche am 19.Oktober 2011 wurde in Hong Kong zusammen mit dem neuen Samsung Galaxy Nexus die neueste Android Version 4.0 Ice Cream Sandwich vorgestellt.
Das Warten hat sich gelohnt! Neue tolle Features und Eigenschaften wurden von Google in die neue Android Version gepackt.
Android 4.0 kombiniert das Beste von den  Android 2.x phone interface mit den Android 3.x Honeycomb tablet interface. Dabei kommt jeder auf seine Kosten: Smartphone Besitzer erwartet ein modernes Betriebssystem, während Tablets sich auf regelmäßige Updates freuen können.

 

 

Hier eine kleine Übersicht zu den neuen Features von Ice Cream Sandwich:

Roboto
Roboto ist das neue Design von Android 4.0.

Widgets
Überarbeitete Widgets, die sich in der Größe anpassen lassen und neue Animationen beim Blättern erwarten euch.

Re-Design
Die Ordner, der Kalender, das Multitaskings und die Notification Bar haben ein Re-Design bekommen.

Screenshots
Können nun sehr leicht mit einem Tastendruck erstellt werden.

Sprach- und Texteingabe
Nicht ganz so weit entwickelt wie Siri, aber dennoch sehr praktisch für Tippfaule, lassen sich die SMS-Nachrichten, E-Mails und sonstige Botschaften jetzt auch über das Smartphone diktieren. Durch antippen des Mikrofon-Symbols, wird die Spracherkennung aktiviert.
Mit einer verbesserten Rechtschreibprüfung und vereinfachter Copy & Paste-Funktion kann man die verschiedensten Textbotschaften nun auch mit Leichtigkeit via Tastatur eingeben. So oder so wird Ice Cream Sandwich uns das Texten in Zukunft noch mehr erleichtern.

Face Unlock
Ein weiteres Feature des Samsung Galaxy Nexus ist die Gesichterkennung. Mit diesem Feature kann das Smartphone entsperrt werden.

Neuer Browser
Bis zu 16 Tabs können nun gleichzeitig geöffnet werden, Request Desktop Site, Bookmarks werden automatisch synchronisiert, Seiten können gespeichert und offline gelesen werden.

Gmail
Neue Benutzeroberfläche. Durch ein Wischen kann man zwischen den einzelnen E-Mails hin- und her wechseln.
Ebenso können E-Mails der letzten 30 Tage offline durchsucht werden.

Data-Usage Android 4.0
Überblick über den Datenverbrauch.

Fotos
Zero Shutter Funktion , viele Effekte und Filter in der Foto-App, eingebauter Editor mit vielen Funktionen und Effekten, verschiedene Filter, neues Layout für die Bilderübersicht, Panorama-Shots

Video
1080p

People App
Die wichtigsten Kontakte werden im Menü mit Bild und Kontaktdaten, durch die Funktion „Quick Contacts“, angezeigt. Updates von Freunden werden in Real-Time aktualisiert. Entwickler können via API auf die App zugreifen.

Voice Mail
Entwickler können mit ‘New APIs for Visual Voicemail’ neue Apps produzieren.

Android Beam
Daten können zwischen zwei Android Geräten in Sekundenschnelle „gebeamt“ werden. Dazu benötigt man nur zwei „Near Field Communication“-fähige Geräte, die aneinander gehalten werden.

APIs
APIs für Entwickler werden zur Verfügung gestellt.

Wie ihr sehen könnt, kommen mit der neuen Android Version 4.0 einige neue nützliche Features. Die äußerst nützlichen Eigenschaften werden den Umgang mit unserem Smartphone in Zuknuft noch mehr erleichtern. Wir freuen uns schon darauf, Ice Cream Sandwich in naher Zukunft testen zu können.
Falls ihr euch selber ans Entwickeln von Ice Cream Sandwich machen wollt, dann könnt ihr bei Google das SDK herunterladen. Viel Spaß damit!

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